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Kuratierter Newsletter, personalisierte Trigger-Mail oder Stand-Alone-Mailing: Für deine Marketing-Strategie ist die passende E-Mail-Kampagne essenziell. Doch welche Kampagne passt zu deinen Unternehmenszielen? Wir geben einen Überblick, welche Arten von E-Mail-Kampagnen es gibt und wie du sie strategisch für dich nutzt 

1. Regelmäßige Newsletter-Kampagnen: Vielfältig und communitystark

Versendest du in regelmäßigen Abständen Newsletter, so …

  • etablierst du deine Expertenposition durch relevanten und aktuellen Content.
  • stärkst du die Bindung zu deiner Zielgruppe und baust deine Community systematisch auf.
  • steigerst du den Webseiten-Traffic, wenn Abonnent:innen auf die Links und CTAs im Newsletter klicken.

Darüber hinaus sind regelmäßige Newsletter eine vergleichsweise kostengünstige Marketingmaßnahme, die nach wie vor beachtliche Erfolge erzielen kann. Ein weiterer Vorteil: Die Ergebnisse lassen sich präzise messen, etwa anhand von Öffnungs- und Klickraten. Mit einer Optimierung der KPIs optimierst du deine Inhalte gezielt und personalisiert.

Welche Newsletter du einsetzt, hängt von deinen strategischen Zielen ab. Als Beispiel: Mit Unternehmensnewslettern hältst du deine Zielgruppe über Neuigkeiten und Entwicklungen deiner Marke auf dem Laufenden, während sich branchenspezifische Mails eher an ein Fachpublikum richten. Um deine Zielgruppe über neue Blogposts auf deiner Website zu informieren, eignen sich Blog- oder Artikelnewsletter. Oder du versorgst deine Adressat:innen über einen kuratierten Newsletter mit Content zu speziellen Themen, wie es Microsoft mit den AI News, dem Windows Newsletter oder dem Microsoft Security Newsletter tut.

Screenshot der Übersicht von unterschiedlichen Newsletter-Themen als Beispiel der E-Mail-Kampagnen von Microsoft.

Regelmäßige Verkaufs- und Werbemails fördern die Conversion-Rate, indem sie zum Handeln animieren. Außerdem hast du darin die Möglichkeit, neue Produkte, Dienstleistungen oder Angebote auf direktem Wege vorzustellen.

Wichtig: Unabhängig von der Art des Newsletters beeinflusst die Newsletter-Gestaltung die Conversion maßgeblich.

2. Transaktions-Kampagnen: Ideal für den E-Commerce

Von Bestellbestätigungen bis hin zu Double-Opt-in-Mails: Transaktionen mit den Kund:innen per Mail stärken die Bindung, gerade nach einem Kauf.

Denn Transaktions-E-Mails …

  • sind hochgradig personalisiert, da sie von einer spezifischen Handlung der Kund:innen ausgelöst wurden.
  • sind ein wichtiger Teil der Customer-Journey und festigen das Vertrauen in deine Marke, da sie den Kund:innen Sicherheit und Transparenz bieten.
  • werden von Kund:innen häufiger als andere Mails geöffnet und steigern die Gesamtperformance. Laut einer Benchmark-Studie des Tech-Unternehmens Inxmail aus dem Jahr 2021 liegt das Verhältnis von Transaktions-E-Mails im Vergleich zu herkömmlichen Newslettern bei 52,3 zu 28,9 Prozent.

Als Unternehmen profitierst du außerdem davon, dass sich Transaktions-E-Mails automatisieren lassen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für ein konsistentes Kauferlebnis.

3. Trigger-Kampagnen: Persönlich und getimt

Einen ähnlichen Mehrwert bringen dir auch Trigger-Mails. Besonders im Fokus stehen die hohe Personalisierung und das Timing der Mails, denn sie können sowohl aktions- als auch zeitbasiert versendet werden.

Das heißt: Die Mails werden beispielsweise durch eine Aktion ausgelöst, etwa durch den Download eines Whitepapers oder das Anklicken eines Links. Alternativ kann das Versenden der Mails durch einen festgelegten Zeitpunkt getriggert werden. Geburtstagsmails, Warenkorberinnerungen oder saisonale Mails (Herbst-Sales, Valentinstag-Aktionen etc.) gehören in diese Kategorie. Sie erreichen deine Mails die Kund:innen dann, wenn sie am empfänglichsten dafür sind, und du ermutigst sie zu weiteren Handlungen, etwa dazu, einen Rabatt anzuwenden oder eine Transaktion abzuschließen.

4. Stand-Alone-Kampagnen: Reichweite vergrößern

Wie der Name bereits vermuten lässt, werden Stand-Alone-Mailings einzeln und oft einmalig verschickt, meist im Zusammenhang mit besonderen Ereignissen. Darunter fallen etwa Willkommensmails oder Event-Newsletter.

Screenshot aus einer Event-Mail zur DMEXCO 2025 – als Teil der E-Mail-Kampagne der Messe.

Insbesondere als Marketingverantwortliche:r eines kleinen und mittelständischen Unternehmens profitierst du von Stand-Alone-Mails, da diese ein geringes Budget erfordern und du so Kosten sparst. Darüber hinaus helfen die Mails dabei, einmalige Angebote zu vermarkten, etwa anstehende Veranstaltungen oder Workshops. Sie unterstützen dich auch dabei, den Kontakt zu potenziellen Kund:innen zu pflegen und so Leads zu generieren.

Gerade Willkommensmails kommen bei deiner Zielgruppe an: Wie die CRO-spezialisierte Agentur Invesp in ihrem Unternehmensblog aus dem Jahr 2020 über aktuelle Statistiken und Trends zu Willkommensmails schreibt: Nutzer:innen klicken diese im Vergleich zu anderen Mails über fünf Mal so häufig an.

5. Autoresponder-Kampagnen: wenig Aufwand, große Resultate

Autoresponder-Mails sind Trigger-Mails ähnlich, unterscheiden sich jedoch in einem Punkt: Die E-Mail-Kampagne setzt sich aus mehreren getriggerten Mails zusammen. Am ehesten sieht man das bei Newsletter-Anmeldungen: Auf das Double-Opt-in folgt eine Willkommensmail, später folgen weitere automatisierte Nachrichten, zum Beispiel mit Verweisen auf den Blog oder auf Produkte.

Mehrwert bieten automatisch versendete Mails, weil du so …

  • die Zeit, die du bei der Newsletter-Erstellung sparst, in andere Marketing-Aufgaben investieren kannst.
  • ohne großen Aufwand mit deinen Kund:innen in Kontakt bleibst.
  • dank zeitnaher Rückmeldung und relevantem Content für Engagement sorgst.

6. Nurturing-Kampagnen: Vertrauen schaffen

Ob es sich nun um eine Lead-, eine Update- oder eine Retargeting-Mail handelt: Den Kontakt zu deiner Zielgruppe mit Mailings zu pflegen, bringt dir zahlreiche Vorteile.

Darunter fällt:

  • Deine Kund:innen bleiben unterhalten und interessiert, auch zwischen den Käufen.
  • Deine Zielgruppe erhält regelmäßig Content, der für sie Mehrwert besitzt.
  • Durch regelmäßiges Nurturing steigerst du den Trust in deine Marke und erscheinst authentisch.

So bindest du alte und bestehende Kund:innen und generierst neue Leads. Unabhängig davon, was das Ziel deiner Nurturing-Kampagne ist, legst du in allen Fällen ein konkret messbares Ziel fest. Dieses kannst du genau an die Bedürfnisse deiner Kund:innen anpassen. Als Beispiel: Hat eine Person kürzlich ein Produkt aus deinem Sortiment gekauft, ruft eine Follow-up-Mail ähnliche Produkte aus deinem Sortiment in Erinnerung und schafft neue Kaufimpulse.

Fazit: Die passende E-Mail-Kampagne hängt von mehreren Faktoren ab

Zu welcher E-Mail-Kampagne du letztlich greifst, hängt stark von deiner geplanten Marketing-Strategie und deiner Budgetierung ab.

Automatisierte Prozesse – wie in Autoresponder- oder Stand-Alone-Kampagnen – sind mit wenig Aufwand einfach umzusetzen. Transaktions- und Trigger-Mailings eignen sich im Online-Handel. Regelmäßige Newsletter sowie Nurturing-Kampagnen halten die Bindung zur Community aufrecht und informieren sie.

Fest steht: Passt du deine E-Mail-Kampagnen strategisch an deine Ziele an, vergrößerst du deine Reichweite und stellst deine Kund:innen zufrieden.